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Zwischen den Bahnen

Unter Wasser wird die Welt, auf ein paar Dinge abgestellt:
Zug und Gleiten, Licht und Blau, Blasen steigen still und schlau.

Kein Gespräch und keine Eile, nur die Bahnen in langen Zeilen.
Jeder Zug schreibt einen Satz, jede Wende einen Platz.

Während oben Termine schwimmen, die nach Aufmerksamkeit ringen,
denk ich unten, ganz gelassen:
Manches muss ich nicht erfassen.

Denn das Wasser weiß ganz schlicht,
was der Kopf so oft vergisst:
Vorwärts komm ich Bahn für Bahn,
nicht durch Sorgen – sondern dann,
wenn ich atme, zieh und gleite,
ohne dass mich Lärm begleite.

Und am Ende weiß ich froh:
Tiefe Gedanken kamen so.

Foto: pixabay